Benediktinerinnenkloster Kortenberg, Benediktinerkloster in Kortenberg, Belgien
Die Kortenberg-Abtei ist ein Kloster in Belgien, das mehrere Bauten aus verschiedenen Epochen vereint. Das Ensemble besteht aus einem gotischen Torhaus mit Spitzhelm aus dem frühen 17. Jahrhundert, einem Wirtschaftshof von 1650 und einer Brauerei von 1732.
Das Kloster wurde 1095 gegründet und 1222 an seinen heutigen Standort verlegt. Diese Verlagerung markierte den Beginn einer längeren Besiedlung durch benediktinische Nonnen unter verschiedenen kirchlichen Gönner.
Die Charta von Kortenberg, 1312 von Herzog Johann II. von Brabant in der Abtei unterzeichnet, etablierte verfassungsmäßige Rechte für die Bürger des Herzogtums.
Das Kloster ist heute ein Diözesanzentrum für Besinnungstage und lässt sich über die Zugverbindung Brüssel-Lüttich erreichen. Die Nähe zur Bahnstation Kortenberg und zur Autobahn A3/E40 macht den Zugang einfach.
Im Jahr 1129 erhielt das Kloster von Bischof Burchard von Cambrai die Kontrolle über mehrere Pfarreien, wodurch sein Einfluss in der Region erheblich wuchs. Diese Pfarrechte mit den dazugehörigen Zehntenabgaben sicherten seine wirtschaftliche Grundlage für lange Zeit.
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