Gruuthuse, Mittelalterliches Schlossanwesen in Oostkamp, Belgien.
Gruuthuse ist eine mittelalterliche Burganlage in Ostflandern mit einer dreieckigen Grundform, mehreren Türmen und einem breiten Wassergraben. Das Herrenhaus steht auf einem 41 Hektar großen privaten Gelände, das von Wäldern und Grünanlagen umgeben ist.
Die Anlage wurde 1128 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und gehörte der mächtigen Familie Gruuthuse bis zum späten 16. Jahrhundert. Nach Jahrhunderten des Wandels wurde das Gebäude 1890 von Architekt René Buyck im neoflämischen Stil wiederaufgebaut.
Der Name verweist auf die Familie Gruuthuse, die hier Jahrhunderte lang herrschte und die Region prägte. Die Besucher können heute in den Räumen die neoflämische Renaissancearchitektur von 1890 erleben, die lokale Handwerkstraditionen widerspiegelt.
Das Schloss funktioniert heute als Veranstaltungsort mit verschiedenen Räumen für Treffen, Tagungen und Workshops für etwa 8 bis 80 Personen. Besucher sollten wissen, dass es sich um Privatgrund handelt, daher ist es ratsam, vorher Informationen über Öffnungszeiten und Zugang einzuholen.
In den 1930er Jahren war das Gelande die Heimat einer Pferderennbahn namens Hippodrome Gruuthuse, die einen wichtigen Teil des Anwesens ausmachte. Das Renngelande wurde 1965 in Wlder umgewandelt und ist heute Teil der naturlichen Landschaft der Gegend.
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