Schloss Moha, Mittelalterliche Burgruine in Wanze, Belgien.
Das Château de Moha ist eine verfallene Steinburg auf einem Felssporn über dem Zusammenfluss von Mehaigne und Fosseroule, etwa 100 m nördlich des Dorfes Moha. Entlang des Grats sind Mauerreste aus groben grauen Steinblöcken erhalten, und am höchsten Punkt steht ein runder Turm mit gezackter Krone und einer rot-weißen Flagge. Hinter der linken Mauer befindet sich ein kleiner Holzunterstand mit Satteldach.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet und diente den Grafen von Moha und den Fürstbischöfen von Lüttich als Festung. Im Jahr 1376 wurde sie von Bewohnern der Stadt Huy erobert und verlor daraufhin ihre strategische Bedeutung.
Der Name Moha geht wohl auf das germanische „Musegau“ zurück, den Gau des Mooses, ein Hinweis auf den feuchten Boden am Zusammenfluss von Mehaigne und Fosseroule. Die Burg heißt auch Sankt-Gertrudis-Schloss. Der wallonische Ortsname lautet Mouha.
Die Ruine liegt auf einem Felssporn etwa 100 m nördlich des Dorfes Moha, über dem Zusammenfluss von Mehaigne und Fosseroule. An der Nordseite des Felsens gibt es Kletterrouten von rund 18 m Höhe, vor allem im 4. und 5. Grad. Seit 1981 wird die Ruine instand gesetzt, daher können Mauerabschnitte gesperrt sein.
Die Burg wird 1031 erstmals erwähnt und wurde gegen einfallende Normannen errichtet. Um 1890 kaufte der belgische Staat die Ruine und nutzte sie als Steinbruch für Gebäude der Umgebung; seit 1981 wird sie instand gesetzt. An den etwa 18 m hohen Felsen der Nordseite finden Kletterer vor allem Routen des 4. und 5. Grades.
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