Egmont-Palast, Diplomatischer Palast im Sablon, Belgien.
Der Egmont-Palast ist ein Gebäude in neoklassischem Stil im Sablon-Viertel, das mit großen Marmortreppen, verzierten Galerien und mehreren Prunkräumen ausgestattet ist. Die Steinstruktur zeigt typische Merkmale dieser architektonischen Epoche mit sorgfältig gestalteten Details in jedem Raum.
Der Palast wurde 1548 von Gräfin Francoise von Luxemburg errichtet und prägte das Viertel über Jahrhunderte. Nach einem Brand im Jahr 1892 wurde er unter der Leitung des Architekten Octave Flanneau grundlegend erneuert.
Der Palast ist heute Sitz des belgischen Außenministeriums und dient als Ort für internationale Treffen und Staatsempfänge. Besucher sehen von außen, wie dieser Ort das politische und diplomatische Leben Belgiens prägt.
Das Innere ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich, aber Besucher können die umgebenden Gärten erkunden und die äußere Architektur vom Platz du Petit Sablon aus bewundern. Die beste Zeit zum Fotografieren der Fassade ist am späten Nachmittag, wenn das Licht die Steindetails hervorhebt.
Der Palast war Austragungsort von Fechterwettbewerben während der Olympischen Sommerspiele 1920 und diente später 1995 als Gründungsort der internationalen Egmont-Gruppe. Diese seltene Doppelrolle verbindet sportliche Geschichte mit modernem diplomatischem Austausch.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.