MAP - Mercator, Kartographiemuseum in Sint-Niklaas, Belgien.
Das Mercatormuseum in Sint-Niklaas ist eine Sammlung von Karten, Globen und Instrumenten, die zeigen, wie Menschen über Jahrhunderte hinweg die Erde dargestellt haben. Die Ausstellung beginnt mit frühen Methoden und führt bis zu den modernen Techniken, die heute verwendet werden.
Die Mercator-Sammlung wird seit dem 19. Jahrhundert vom Koninklijke Oudheidkundige Kring van het Land van Waas zusammengetragen und ab 1911 im von der Stadt gekauften Huis Janssens gezeigt. 1962 erhielt sie einen eigenen Mercatorzaal hinter diesem Haus. Am 26. März 1994, vierhundert Jahre nach Mercators Tod, wurde das Museum mit einer neuen Abteilung für moderne Kartografie in Zusammenarbeit mit dem Nationaal Geografisch Instituut wiedereröffnet. Nach Umbau ab 3. April 2023 öffnete das Gebäude im Dezember 2025 als MAP-Mercator erneut.
Der Name des Museums verweist auf Gerardus Mercator, der in Flandern geboren wurde, aber in Löwen und Duisburg wirkte, nicht in Sint-Niklaas. Die Sammlung wird seit dem 19. Jahrhundert vom Koninklijke Oudheidkundige Kring van het Land van Waas zusammengetragen und seit 1911 im Huis Janssens gezeigt. Die beiden Mercator-Globen aus dem 16. Jahrhundert, einer terrestrisch, einer himmlisch, gelten als Flämische Meisterwerke.
Das Museum bietet interaktive Bildschirme und Animationen, die erklären, wie die Kartografie sich entwickelt hat und wie sie funktioniert. Besucher können selbst erkunden, wie alte und neue Methoden der Kartenerstellung unterschiedliche Ergebnisse zeigen.
Im Museum können Besucher zwei seltene Globen aus dem 16. Jahrhundert sehen, die Meisterwerke der flämischen Kartografie darstellen. Diese Objekte zeigen, wie sorgfältig Handwerker damals die Welt detailliert auf kugelförmigen Oberflächen darstellten.
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