Burg Ter Elst, Mittelalterliche Burgruine in Duffel, Belgien
Kasteel Ter Elst ist eine Burgruine aus Backstein auf einer Insel in einem Park in Duffel. Die rotbraunen Mauern sind oben ausgebrochen, rechts erhebt sich ein hoher schlanker Rundturm mit schmalen Fensterschlitzen, links eine niedrigere Mauer mit hohen rechteckigen Öffnungen und ein gedrungener zweiter Turm. Von der großen Anlage blieb nur der Flügel mit den Türmen erhalten.
Das Schloss wird erstmals in einer Quelle des 12. Jahrhunderts erwähnt, als es den Brüdern Hildincshusen gehörte. Von 1356 bis zur Französischen Revolution 1789 war es Eigentum der Abtei Tongerlo und wurde von deren Verwalter bewohnt. 1584 brannte es ab und wurde wiederaufgebaut; 1799 kaufte Louis Hermans es und ließ drei der vier Hauptgebäude abreißen, während er den Flügel mit den Türmen erhielt. Schwere Schäden im Ersten Weltkrieg machten es zur Ruine.
Von 1356 bis 1789 gehörte die Burg der Abtei Tongerlo und wurde von deren Verwalter bewohnt; die Abtei beherbergte dort auch adelige Gäste. Nach der Restaurierung soll die Ruine wieder für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden, wie bereits in den 1980er Jahren.
Besucher können das Schloss selbst nicht betreten, aber der umgebende Park bietet Gehwege und Bereiche für Spaziergänge um die Ruinen. Es ist ratsam, den Park bei Tageslicht zu besuchen, um die Strukturen deutlich zu sehen und sicher auf den Wegen zu gehen.
Die Abtei Tongerlo besaß das Schloss von 1356 bis zur Französischen Revolution 1789, ein Verwalter wohnte dort in ihrem Auftrag. Der Ziegelbrenner C. Funcke gründete 1879 in der Nähe die Steenbakkerij Ter Elst. Die Konkurrenz der Kempen-Ziegeleien trug nach schweren Schäden im Ersten Weltkrieg dazu bei, das Schloss zur Ruine werden zu lassen.
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