Kasteel Sipernau, Schloss in Belgien
Kasteel Sipernau ist ein Schloss in der Gemeinde Dilsen-Stokkem in Belgien und besteht aus einem rechteckigen Hauptgebäude mit Neugotik-Elementen wie Zinnen und einer Türmchen. Das Anwesen umfasst auch Wirtschaftsgebäude, Kapelle und einen alten Hof rund um einen Innenhof.
Das Schloss reicht bis zur Merowinger-Zeit im 8. Jahrhundert zurück, wurde aber 1259 erstmals urkundlich erwähnt. Die heutige neogotische Gestalt entstand im 18. Jahrhundert unter Baron Thomas Cornelius van der Marck, der das alte Gebäude niederriss und einen Neubau errichtete.
Der Name Sipernau stammt aus einer Zeit, in der Adelsfamilien ihre Besitztümer nach sich selbst benannten. Das Schloss zeigt heute noch die Spuren dieser adeligen Vergangenheit in seiner Bauweise und Anordnung.
Der Zugang erfolgt über alte Wege, die zum Landgut führen, und die Umgebung ist flach und leicht zu erkunden. Der Ort liegt abseits von Durchgangsverkehr in einer ruhigen Gegend, ideal für einen entspannten Spaziergang durch Geschichte.
Der Grundriss des Gebäudes ist ungewöhnlich symmetrisch: Front- und Rückseite sehen fast identisch aus, was für Bauten dieser Periode selten ist. Diese Besonderheit machte es einfacher, das Innere flexibel zu nutzen und anzupassen.
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