Tumuli of Noirmont, Archäologische Grabstätte in Cortil-Noirmont, Belgien.
Die Tumuli von Noirmont sind zwei antike Grabhügel, die sich aus landwirtschaftlichen Feldern erheben und Höhen von etwa 6 Metern und 4,5 Metern aufweisen. Sie befinden sich im Dorf Cortil-Noirmont in Belgien und markieren historische Routen, die durch die Region führten.
Die Grabhügel entstanden in der Antike als Bestattungsstätten für wohlhabende Individuen und markierten wichtige Handelsrouten. Ausgrabungen in den Jahren 1874 bis 1875 brachten vier hölzerne Bestattungskammern mit verbrannten Knochen und Luxusgütern aus dem 2. Jahrhundert zum Vorschein.
Die Hügel stehen in einem Dorfgebiet, das von den Einwohnern als 'Les Tombes' oder 'Champ des Tombes' bekannt ist. Dieser Name erinnert an die Bestattungsfunktion, die diese Orte seit der Antike prägt.
Die beiden Hügel können zu Fuß leicht erreicht werden und sind von öffentlichen Straßen aus sichtbar. Die Gegend wird von Straßennamen definiert, die eine einfache Orientierung ermöglichen und die Stätte von umliegenden Feldern unterscheiden.
Die Grabhügel sind Teil eines ausgedehnten Netzwerks von Tumuli, das die Brunehaut-Route kennzeichnet, eine wichtige römische Handelsstraße aus dem ersten Jahrhundert. Diese Straße verband damals Bavai im Süden mit Köln im Norden und machte diese Bestattungsstätten zu bedeutenden Orientierungspunkten für Reisende.
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