Fort van Haasdonk, Militärische Befestigung in Haasdonk, Belgien
Das Fort van Haasdonk ist eine Militärfestung mit trapezförmigem Grundriss und einem breiten Wassergraben in Beveren. Die Anlage umfasst ein größeres Schutzgebiet und zeigt die technischen Merkmale einer Festung aus dieser Epoche.
Das Fort entstand zwischen 1908 und 1913 als Teil des belgischen Verteidigungssystems und sollte die Region schützen. Obwohl es für Kriegseinsätze gebaut wurde, blieb es in beiden Weltkriegen ungenutzt und wurde später aufgegeben.
Das Fort trägt den Namen von Haasdonk, dem Dorf in Beveren, in dem es liegt. Es ist nicht öffentlich zugänglich: Seit 2005 wird es von NatuurpuntWAL als Fledermausreservat betreut, und Zählungen von 2006 ergaben etwa 268 überwinternde Fledermäuse von fünf Arten, vor allem Wasserfledermaus und Mopsfledermaus. Zudem ist es der einzige Ort in Belgien, an dem das Deutsche Filzkraut wächst.
Das Fort ist nicht öffentlich zugänglich; es wird von NatuurpuntWAL als Fledermausreservat betreut, Besuche bleiben also außerhalb der Anlage. Im Regionalplan ist das gesamte Gelände weiterhin als Militärzone ausgewiesen. Der Graben ist 50 m breit und das Fort umfasst rund 22 Hektar, der äußere Rundweg ist daher lang; die Zufahrtsstraße und die Häuser der Aufseher gehören zum geschützten Denkmal.
Das Fort ist der einzige Ort in Belgien, an dem das Deutsche Filzkraut wächst; Zählungen von 2006 ergaben rund 268 Fledermäuse aus fünf Arten, vor allem Wasser- und Mopsfledermaus. Es ist nicht öffentlich zugänglich.
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