Belfried von Veurne, Belfried des 17. Jahrhunderts am Grand-Place in Veurne, Belgien.
Der Belfry von Veurne ist ein Turm auf dem Grand-Place, der zwischen 1617 und 1629 erbaut wurde und sich durch eine quadratische Basis mit achteckiger Struktur oben auszeichnet. Der etwa 50 Meter hohe Bau besteht aus regionalen gelben Ziegeln und endet mit einer barocken Laterne.
Die Wieße wurde unter der Leitung von Pieter Granier konstruiert und war schon lange ein Wahrzeichen der Stadt. Im 20. Jahrhundert erlitt sie während beider Weltkriege Bombenschäden und benötigte danach mehrere große Wiederherstellungsarbeiten.
Der Name des Turms bezieht sich auf seine Rolle als Zeichen der städtischen Unabhängigkeit, die Bürger nutzten ihn um Versammlungen anzukündigen und wichtige Entscheidungen zu treffen. Heute können Besucher bei den Glockenspielkonzerten die traditionelle Musik hören, die seit Jahrhunderten an diesem Ort erklingt.
Der Turm ist von außen jederzeit erreichbar und bietet einen guten Blick auf den Grand-Place und die Umgebung. Die berühmten Glockenspielkonzerte finden sonntags und montags vormittags sowie in den Sommerabenden statt, die Besucher von außen kostenlos hören können.
Im Inneren beherbergt die Wieße Ausstellungen über den Ersten Weltkrieg und seine Auswirkungen auf die Stadt. Die Bürger kennen die Wieße auch unter dem lokalen Namen Cäcilia-Turm, ein Spitzname, der in der Tradition der Stadt verankert ist.
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