Fort van Brasschaat, Militärische Befestigung in Brasschaat, Belgien.
Das Fort van Brasschaat ist ein Fort zweiter Ordnung des äußeren Rings der Antwerpener Stellung, erbaut zwischen 1909 und 1912. Die Grabenverteidigung lag bei angehängten Reverskaponieren, Geschützstellungen vor der Hauptfront, die durch einen Betongang mit ihr verbunden waren. Die Hauptbewaffnung stand unter Panzerkuppeln: eine mit zwei 15-cm-Kanonen, zwei für 12-cm-Haubitzen und vier für 7,5-cm-Kanonen, gestützt durch zwei gepanzerte Beobachtungsglocken. Eine Betonfläche trägt die erhabenen Ziffern 1912.
Das Fort wurde zwischen 1909 und 1912 als Teil von Belgiens Verteidigungslinie rund um Antwerpen gegen mögliche Invasionen errichtet. Es spiegelt die militärischen Besorgnis der Zeit wider und war ein Zeichen der technologischen Fortschritte in der Festungsbaukunst.
Das Fort ist Militäreigentum und nicht zugänglich; seine Betonmauern und die über dem Eingang eingelassene Jahreszahl „1912“ sind nur von außen zu sehen. Der Name verweist auf die Stelling van Antwerpen, den äußeren Fortgürtel, der per Gesetz vom 30. März 1906 beschlossen wurde und zu dem Brasschaat gehörte.
Das Fort ist Militäreigentum und für Besucher nicht zugänglich; es gibt keine Führungen und keinen Zutritt. Es liegt in Brasschaat im äußeren Fortgürtel der Stellung von Antwerpen und ist nur von außen zu sehen.
In den Wintern 2008 und 2009 wurden im Fort mehr als 800 Fledermäuse in sieben Arten gezählt, der dritthöchste Wert unter den Forts des Antwerpener Gürtels nach Fort Oelegem und Fort Steendorp. Brandt-Fledermaus und Teichfledermaus bilden größere Populationen. Das Fort ist Militäreigentum und nicht zugänglich.
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