Abbaye de Saint-Denis-en-Broqueroie, Benediktinerabtei in Mons, Belgien.
Die Abbaye de Saint-Denis-en-Broqueroie ist ein Benediktinerkloster in Mons, das sich entlang des Flusses Obrecheuil erstreckt und Bauelemente aus verschiedenen Epochen verbindet. Das Gelände umfasst religiöse Räume, Wohnbereiche und andere Funktionsgebäude, die über mehrere Jahrhunderte hinweg entstanden sind.
Das Kloster wurde 1081 von der Gräfin Richilde von Hennegau und dem Grafen Baldwin II. gegründet, basierend auf einer Priorei, die bereits 886 erwähnt wurde. Diese frühe Gründung machte es zu einem der älteren monastischen Zentren in der Region.
Das Kloster war ein Ort, an dem Benediktiner ihre Gebete sprachen und ihr tägliches Leben nach streng geordneten Regeln führten. Pilger und Gläubige kamen hierher, um an Gottesdiensten teilzunehmen und die spirituelle Gemeinschaft zu erleben.
Das Gelände ist heute als kooperatives Wohnprojekt nutzen, wobei die historischen Gebäude unter Denkmalschutz stehen. Bei einem Besuch sollte man beachten, dass Teile des Komplexes Privatgrund sind und nur die geschützten Bereiche öffentlich zugänglich sind.
Zwischen 1804 und 1958 wurde das Klostergelände als Baumwollspinnerei genutzt und durchlebte eine völlige Umgestaltung seiner Funktion. Diese industrielle Phase hinterließ Spuren, die noch heute in einigen der erhaltenen Strukturen zu erkennen sind.
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