Arboretum Robert Lenoir
Der Arboretum Robert Lenoir ist ein Waldgebiet mit über 3000 verschiedenen Bäumen und Sträuchern, das sich über etwa 22 Hektar in Rendeux erstreckt. Die Bäume sind in natürlich wirkenden Gruppen und Reihen angeordnet, und die Wege führen durch unterschiedliche Zonen mit Wiesen, dichten Baumgruppen und kleinen Lichtungen.
Der Arboretum wurde 1937 von Robert Lenoir gegründet, der große Flächen Land kaufte und begann, Bäume aus ganz Europa zu pflanzen. Nach Lenoirs Tod 1989 übernahm die Wallonische Regierung das Gebiet und erhielt die ursprüngliche Sammlung, die in der Zwischenzeit gewachsen war.
Der Name Robert Lenoir erinnert an den Gründer, der hier seine Leidenschaft für Bäume mit anderen teilte. Der Ort wird heute von Besuchern und Anwohnern gleichermaßen genutzt, um in der Natur zu wandern und Zeit mit Familie oder Freunden zu verbringen.
Der Arboretum ist von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet und der Eintritt ist kostenlos, was ihn zu einem leicht erreichbaren Ziel macht. Die Wege sind so gestaltet, dass Spaziergänge bequem möglich sind, obwohl der Zugang für Rollstühle begrenzt ist.
Der Gründer testete Bäume aus ganz Europa und entdeckte, dass manche sonst nicht winterharten Arten in diesem Gebiet erfolgreich wuchsen. Diese Sammlung zeigt daher auch, wie anpassungsfähig bestimmte Bäume an das kalte Klima der Ardennen sein können.
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