Halle aux viandes, Renaissance-Markthalle in Féronstrée et Hors-Château, Belgien
Die Halle aux viandes ist ein Marktgebäude in der Altstadt von Lüttich, das an der Kreuzung mehrerer Straßen steht und symmetrische Fassaden im Renaissancestil aufweist. Im Inneren bietet der Raum eine offene Struktur mit Pfeilern und Bögen, die das Licht durchlassen und traditionell für den Verkauf von Fleischprodukten genutzt wurde.
Der Ort war bereits im 13. Jahrhundert als Marktplatz bekannt, bevor das heutige Gebäude 1546 an dieser Stelle errichtet wurde. Die Rekonstruktion im Laufe der Jahrhunderte spiegelt die Entwicklung von Lüttich und die wachsende Bedeutung des Fleischhandels wider.
Das Gebäude war über Jahrhunderte hinweg der Treffpunkt der Stadt, wo Metzger und Verkäufer ihre Waren anboten und die Bevölkerung sich austauschte. Dieser Ort prägt bis heute das Verständnis der Menschen dafür, wie öffentliche Räume in Lüttich funktionieren und wo das Herz der Stadt schlägt.
Das Gebäude beherbergt heute das Fremdenverkehrsamt von Lüttich, das Besuchern Informationen und Karten zur Orientierung in der Stadt anbietet. Es ist leicht zu Fuß erreichbar und liegt zentral gelegen, sodass es ein guter Ausgangspunkt ist, um die Altstadt zu erkunden.
Das Gebäude wurde in den 1990er Jahren grundlegend saniert, wobei seine ursprünglichen Renaissancemerkmale sorgfältig bewahrt wurden. Diese Wiederherstellung machte es zu einem Beispiel dafür, wie historische Strukturen modern genutzt werden können, ohne dabei ihr Aussehen zu verändern.
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