Halle aux Draps, Renaissance-Gemeindezentrum am Grand-Place, Tournai, Belgien.
Die Halle aux Draps ist ein Gebaeude der Renaissance am Grand-Place in Tournai mit gebrochenen Boegen im Erdgeschoss und einem markanten korbformigen Eingang in der Mitte. Die kleine Galerie darueber und die Details an Fassade und Toren zeigen eine Mischung aus gotischen und Renaissance-Elementen.
Das Gebaude entstand urspruenglich im 13. Jahrhundert aus Holz auf Befehl von Bischof Gautier de Marvis, wurde aber zerstoert und nach einem Sturm 1610 in Stein wieder aufgebaut. Dieser Neubau zeigte einen Wandel von gotischen zu Renaissance-Formen und praegt seitdem das Erscheinungsbild des Platzes.
Der Name verweist auf die ursprüngliche Funktion als Tuchhalle, wo Tuchhandel und Handwerk das Leben des Platzes prägten. Heute finden hier regelmässig Kunstausstellungen und Treffen statt, die zeigen, wie der Ort weiterhin das Herz der Gemeinschaft bildet.
Das Gebaude steht zentrumsnah am Grand-Place und ist zu Fuss leicht zu erreichen, da es sich auf einer der Hauptplaetze der Stadt befindet. Besucherinnen sollten wissen, dass umfangreiche Renovierungsarbeiten andauern, was Zugaenglichkeit und Oeffnungszeiten fuer bestimmte Bereiche beeinflussen kann.
Das Gebaude wurde von Steinmetz Quentin Ratte nach Plaenen des Malers Jacques Van den Steen erbaut, eine ungewoehnliche Zusammenarbeit zwischen zwei Handwerkern unterschiedlicher Faehigkeiten. Diese Partnerschaft fuehrte zu einer seltenen Mischung, die weder rein gotisch noch rein Renaissance war, sondern beide Stile harmonisch kombinierte.
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