Halles de Schaerbeek - Hallen van Schaarbeek, Kulturzentrum und ehemalige Markthalle in Schaerbeek, Belgien.
Die Halles de Schaerbeek befinden sich in der ehemaligen Markthalle Sainte-Marie in der Rue Royale Sainte-Marie 22, einer über 3.000 m² großen Metallkonstruktion, die 1901 vom Architekten Henry Van Massenhove mit dem Konstrukteur Bertaux wiederaufgebaut wurde. Sie umfassen drei Spielstätten: die Grande Halle (bis zu 2.000 Stehplätze), die Petite Halle und die Cave. Der rechte Flügel trägt noch die Aufschrift „Beurre et œufs“.
Ein erster überdachter Markt, 1865 vom Architekten Gustave Hansotte erbaut, brannte 1898 ab; erhalten blieben nur die Mittelfassade und die Stelle einer verschwundenen Uhr. Die heutige Halle mit über 3.000 m² wurde 1901 vom Architekten Henri Van Massenhove mit dem Metallbauspezialisten Bertaux wieder aufgebaut. Nach der Schließung des Marktes um 1920 stand das Gebäude fünfzig Jahre leer, wurde 1973 von der COCOF gekauft und von 1984 bis 1997 renoviert.
Der Ort ist ein Treffpunkt für Theateraufführungen, Zirkusvorstellungen und Tanzshows, die verschiedene künstlerische Strömungen zusammenbringen. Die drei Spielräume ermöglichen es, unterschiedliche Kunstformen gleichzeitig zu präsentieren und Besucher aus der ganzen Stadt anzuziehen.
Das Zentrum ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen und liegt in einem belebten Viertel mit Cafés und Shops in der Nähe. Besucher sollten vorher nachschauen, welche Veranstaltungen laufen, um das beste Erlebnis zu planen.
Der rechte Flügel trägt noch die Aufschrift „Beurre et œufs“ (Butter und Eier). Seine Außenmauer lehnt an der Böschung, die die rue Royale Sainte-Marie mit der höher gelegenen chaussée de Haecht verbindet, und bot so eine natürliche Isolierung für den Verkauf von Milchprodukten. Der Fischmarkt lag in der kleinen Halle, um Gerüche zu begrenzen.
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