Rue de la Cigogne - Ooievaarsstraat, Fußgängerzone im Hafenviertel, Brüssel, Belgien
Die Rue de la Cigogne verbindet das Pentagonviertel mit dem Hafenviertel und zeigt eine Mischung aus modernen Gebäuden und älteren Bauten nebeneinander. Die Straße selbst ist fußgängerfreundlich gestaltet und bietet Platz zum Gehen und Verweilen.
Die Gasse wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts angelegt, wohl auf dem Verlauf eines alten Weges, und war lange von Fuhrleuten und Hausierern bewohnt. Auf Karten des 18. Jahrhunderts erscheint sie als Zwanenstraatje (Schwanengässchen) und wurde 1851 in Rue de la Cigogne umbenannt, um eine Doppelbenennung zu vermeiden. 1984 war sie die erste unter Denkmalschutz gestellte Straße Brüssels, zusammen mit dem Sankt-Rochus-Tor.
Ursprünglich hieß sie „ruelle du Cygne“ (Schwanengässchen) und erhielt 1851 den Namen Rue de la Cigogne, damit nicht zwei Straßen denselben Namen tragen. Häufig wird sie fälschlich „impasse de la Cigogne“ genannt, obwohl sie keine Sackgasse ist. Das Gitter an der Seite der Rue de Flandre markiert die Grenze zwischen Privateigentum und öffentlichem Raum.
Die Gasse ist rund 70 Meter lang und reicht vom Rochustor an der Rue Rempart des Moines bis zur Rue de Flandre, wo ein Gitter sie abschließt. Der offene Eingang liegt unter dem Tor; das andere Ende ist vergittert. Das Kopfsteinpflaster ist uneben, achten Sie auf den Tritt.
Auf Brüsseler Karten des 18. Jahrhunderts erscheint die Gasse als Zwanenstraatje (Schwanengässchen); um Verwechslungen mit anderen gleichnamigen Straßen zu vermeiden, wurde sie in Ooievaarstraat umbenannt, die französische Form rue de la Cigogne folgte 1851. Häufig wird sie fälschlich impasse de la Cigogne genannt, obwohl sie ein Durchgang und keine Sackgasse ist.
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