Passage de la Bourse, Einkaufspassage in Charleroi, Belgien
Die Passage de la Bourse ist eine geschützte Einkaufspassage in Charleroi, die Flämische Neorenaissance-Architektur an ihrer Außenseite mit neoklassischen Designelementen in ihren überdachten Gehwegen und Ladenfronten verbindet. Das Gebäude erstreckt sich zwischen der Rue de Marchienne und der Rue de Charleville und beherbergt verschiedene Einzelhandelsbetriebe, darunter Bekleidungsgeschäfte, Restaurants, Apotheken und optische Dienste auf drei Ebenen.
Das Gebäude wurde zwischen 1890 und 1892 vom Architekten Edmond Legraive errichtet und ersetzte das frühere Kapuzinerkloster, das bis 1887 als Rathaus von Charleroi diente. Die Fertigstellung fiel in eine Zeit großer städtischer Entwicklung, als Charleroi als Industriestadt und Handelszentrum wuchs.
Der Name bezieht sich auf seinen ursprünglichen Zweck als Börsengebäude für Geschäftsaktivitäten. Die drei Ebenen zeigen klassische architektonische Ordnungen mit dorischen, ionischen und korinthischen Elementen, die unter einem gusseisernen Glasschiebedach angeordnet sind.
Der Ort verbindet zwei Hauptstraßen und bietet schattige Durchgänge, die bei schlechtem Wetter besonders nützlich sind. Die drei Ebenen ermöglichen es Besuchern, verschiedene Bereiche zu erkunden, ohne zwischen unterschiedlichen Eingängen hin und her gehen zu müssen.
Im Jahr 2014 wurden die ursprünglichen Fassaden und das Glasschiebedach erhalten und in das neue Einkaufsprojekt Rive Gauche integriert, wodurch ein historisches Wahrzeichen mit moderner Entwicklung verbunden wurde. Diese Sanierung bewahrte die visuellen Merkmale des 19. Jahrhunderts, während gleichzeitig neue Funktionen hinzugefügt wurden.
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