Fort Emines, Festung in Émines, Belgien
Das Fort d'Emines ist ein kleines dreieckiges Fort, das zwischen 1888 und 1892 nach Plänen von General Henri Alexis Brialmont aus unbewehrtem Beton erbaut wurde. Ein 6 Meter tiefer Graben umgibt es, und der Zentralmassiv fasst die Geschütztürme unter 4 Metern Beton zusammen. Seine Betonfassade trägt über dem gewölbten Eingang die erhabenen Buchstaben „EMINES“.
Das Fort wurde Ende des 19. Jahrhunderts als Teil eines Verteidigungsgürtels um Namur errichtet. Im August 1914 beschoss deutsche Artillerie das Fort mit schweren Haubitzen, das schließlich am 24. August erobert wurde.
Das Fort ist für die Öffentlichkeit geschlossen und liegt auf Privatgelände; im Inneren gibt es keine Ausstellung und keine Tafeln. Seinen Namen trägt es nach dem Dorf Émines, und das Betonband über dem Eingangsbogen zeigt die Aufschrift „EMINES“. Die einzige bekannte öffentliche Öffnung war eine Führung am 11. November 2008, organisiert vom Tourismusbüro Namur.
Das Fort liegt auf Privatgelände zwischen Émines und Saint-Marc und ist nicht öffentlich zugänglich; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es nie instand gesetzt. Der Zugang erfolgt über einen Feldweg mit zwei Fahrspuren, und die einzige bekannte öffentliche Öffnung war eine Führung am 11. November 2008, organisiert vom Tourismusbüro Namur.
Anders als sieben der neun Forts von Namur wurde Émines in den 1930er Jahren nicht wiederbewaffnet, sondern diente als Munitionsdepot; die dafür errichteten leichten Mauerwerksbaracken stehen noch in den Gräben der Saillants II und III. Zwei 1939–1940 ergänzte Bunker verstärkten die Nahverteidigung, und ein zweiter Zugang an der Contrescarpe erleichterte den Wagenverkehr.
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