Stade Joseph Marien, Art-Deco-Fußballstadion in Forest, Belgien
Das Joseph Marien Stadion ist ein Sportplatz in Wald mit Architektur aus der Art Deco-Bewegung und steht unter Denkmalschutz. Der Bau zeigt fünfzehn symmetrische Joche an der Fassade mit Reliefs, die verschiedene Sportarten des frühen 20. Jahrhunderts darstellen, und fasst heute etwa 5.100 Zuschauer.
Der Architekt Albert Callewaert vollendete das Gebäude 1926 als Austragungsort für Fußballspiele und Nationalmannschaftsturniere. Ursprünglich konnte es bis 1929 etwa 25.000 Zuschauer aufnehmen, bevor es später angepasst wurde.
Die Kunstdeco-Elemente verbinden sich mit handwerklichen Details wie farbigen Glasfenstern und Loungebereichen, die den Charakter der 1920er Jahre widerspiegeln. Diese dekorativen Merkmale zeigen, wie Sportplätze damals mehr als nur Spielfelder waren—sie waren auch Orte der Geselligkeit und künstlerischen Darstellung.
Das Gelände lässt sich leicht zu Fuß erkunden und bietet einen guten Überblick über die gesamte Struktur von außen. Der Zugang zur Umgebung ist unkompliziert, und der Ort ist während des ganzen Jahres sichtbar.
Der Künstler Oscar De Clerck schuf sieben detaillierte Reliefpaneele an den Außenmauern, die Athleten in klassischer Kunsttradition darstellen. Diese handwerklichen Arbeiten verdienen nähere Betrachtung, da sie zeigen, wie die sportliche Aktivität durch elegante Bildhauerkunst gefeiert wurde.
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