Terril des Viviers, Ehemaliges Bergbaugelände in Gilly, Belgien
Der Terril des Viviers ist ein ehemaliger Kohleabbauort auf einer Fläche von etwa 19 Hektaren mit Seen, temporären Gewässern und Waldbereichen an seinen westlichen und nördlichen Rändern. Zehn Hektaren sind in einen Park umgewandelt worden, wo sich Wälder, offene Wiesen und Wasserflächen abwechseln, die von Besuchern zu Fuß erkundet werden können.
Der Ort entstand als Abraumhalde des Kohlebergbaus, der ab dem 18. Jahrhundert die Wallonie prägte und ganze Gemeinden formte. Nach dem Ende des Bergbaus wurde die Halde bewusst in einen naturnahen Raum umgewandelt, der heute Mensch und Tier Platz bietet.
Der Ort wurde nach seiner ursprünglichen Funktion benannt und zeigt heute, wie eine ehemalige Industriestätte in einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere umgewandelt wurde. Die Wälder und Wasserflächen, die hier entstanden sind, werden von der lokalen Bevölkerung und Besuchern täglich genutzt und geschätzt.
Das Gelände ist für Fußgänger leicht zugänglich und besitzt markierte Wege, die durch unterschiedliche Bereiche führen. Besucher sollten mit wechselhaftem Wetter rechnen und festes Schuhwerk tragen, besonders in feuchteren Jahreszeiten.
Das Gelände beherbergt seltene Pflanzen und Tierarten, die sonst in dieser Region kaum zu finden sind, was es für Naturbeobachter interessant macht. Die biologische Vielfalt ist bemerkenswert hoch und trägt zum Schutz bedrohter Lebensräume bei.
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