Terril des Viviers, Ehemaliges Bergbaugelände in Gilly, Belgien
Der Terril des Viviers ist ein ehemaliges Kohlebergbaugelände östlich von Gilly in Charleroi und umfasst 17 Hektar. Vor 2017 gab es einen kleinen kegelförmigen Schieferhaldenkegel, Pionierrasen, Brachen, ein Gewässer mit temporären Tümpeln und Wälder an den West- und Nordrändern. Der Kegel wurde für das Grand Hôpital de Charleroi - Les Viviers eingeebnet, und 10 Hektar wurden zu einem bewaldeten Park, in dem die schwarzen Erden des Terrils sichtbar gemacht sind.
Der Terril des Viviers ist eine ehemalige Abraumhalde des Kohlebergbaus östlich von Gilly in Charleroi. Seit 2017 hat der Bau des Grand Hôpital de Charleroi – Les Viviers den Standort umgestaltet: Der restliche Kegel aus überwiegend Schiefer wurde eingeebnet, und die schwarzen Erden der Halde wurden im neuen Waldpark freigelegt, um den Bergleuten von Les Viviers zu gedenken.
Der Ort wurde nach seiner ursprünglichen Funktion benannt und zeigt heute, wie eine ehemalige Industriestätte in einen Lebensraum für Pflanzen und Tiere umgewandelt wurde. Die Wälder und Wasserflächen, die hier entstanden sind, werden von der lokalen Bevölkerung und Besuchern täglich genutzt und geschätzt.
Das Gelände liegt östlich von Gilly und umfasst 17 Hektar, von denen zehn als bewaldeter Park rund um das Grand Hôpital de Charleroi - Les Viviers angelegt wurden. Der Fernwanderweg GR412, der die Industrieorte des wallonischen Rückens und der Sambre-Maas-Furche verbindet, führt durch das Gebiet. Die Wege verlaufen über ehemalige Pionierrasen und Teiche, der Boden ist uneben und feucht.
Das Gelände beherbergt seltene Pflanzen und Tierarten, die sonst in dieser Region kaum zu finden sind, was es für Naturbeobachter interessant macht. Die biologische Vielfalt ist bemerkenswert hoch und trägt zum Schutz bedrohter Lebensräume bei.
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