Pullebrug, Doppelbogenbrücke in Zandhoven, Belgien
Die Pullebrug ist eine Stahlbrücke über den Netekanaal in Zandhoven mit drei Spannfelder, von denen die mittlere Öffnung etwa 90 Meter misst. Der Übergang verbindet zwei Ufer und trägt dabei den Verkehr der E313 über den Wasserweg.
Die ursprüngliche Betonbrücke stürzte im November 1966 während dichten Nebels ein und führte zu mehreren Todesfällen. Dies führte zum Bau einer neuen Stahlkonstruktion, die 1968 fertiggestellt wurde.
Der Brückenname verbindet das niederländische Wort 'brug' für Brücke mit dem Ortsnamen und spiegelt das sprachliche Erbe von Zandhoven wider.
Der Übergang wird hauptsächlich vom Autoverkehr genutzt und bietet einen reibungslosen Fluss über den Netekanaal. Besucher können die Brücke von nahegelegenen Uferbereichen oder Wegen beobachten, die entlang des Kanals verlaufen.
Die Brücke verwendet ein Bogenseildesign mit eisernen Spannbögen, das eine Gesamtlänge von etwa 108 Metern über den Kanal und angrenzende Wege überspannt. Dieses Konstruktionssystem macht sie zu einer bemerkenswerten Ingenieurslösung der Nachkriegszeit.
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