Zendmast Ruiselede, Sendestation in Ruiselede, Belgien.
Der Zendmast Ruiselede ist eine Sendeanlage in Westflandern mit acht Radiomast-Türmen von etwa 287 Metern Höhe. Die Türme dienten der drahtlosen Kommunikation über große Entfernungen und prägen heute noch das Landschaftsbild der Region.
Die Sendeanlage wurde 1923 errichtet und funkte zunächst auf einer sehr niedrigen Frequenz von 16,2 kHz. Während des Zweiten Weltkriegs zerstörten deutsche Truppen 1940 den Großteil der ursprünglichen Maste.
Der belgische Ingenieur Arthur Vierendeel entwickelte die Architektur dieser Masten und prägte die nationale Entwicklung der Funkkommunikation.
Der Ort liegt auf flachem Gelände in der Nähe von Ruiselede und ist von der Straße aus sichtbar. Besucher sollten beachten, dass der Zugang zur Sendeanlage selbst begrenzt ist, die Struktur aber von verschiedenen Blickpunkten rundherum fotografiert werden kann.
Im Dezember 1933 kollidierte ein Flugzeug der Imperial Airways mit einem der Maste, was die erste größere Änderung der Anlage nach sich zog. Dieses Unglück führte zu verbesserten Sicherheitsvorkehrungen an der Sendestation.
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