Beringen coal preparation plant, Kohleverarbeitungsanlage in Beringen, Belgien
Die Kohleverarbeitungsanlage in Beringen ist ein imposantes Bauwerk aus zehn Geschossen mit Stahlkonstruktionen, Backsteinmauern und Glasfassaden. Die Anlage ist mit Eisenbahngleisen verbunden, die für den effizienten Transport und das Beladen von Kohle konzipiert wurden.
Die Anlage nahm im September 1924 ihren Betrieb auf und wurde schnell zum Zentrum der belgischen Kohlewirtschaft. Sie spielte eine wesentliche Rolle in der Industrialisierung der Region über Jahrzehnte hinweg.
Die Anlage erhielt 1994 den Schutzstatus als Bergbauerbe und wurde Teil des Flämischen Bergbaumuseums.
Die Anlage ist heute Teil des Bergbaumuseums und kann von außen besichtigt werden, um ihre industrielle Architektur zu bewundern. Es ist am besten, bei Tageslicht zu besuchen, um die Details der Konstruktion und die Verbindung zu den Eisenbahnstrecken vollständig zu würdigen.
Unter allen verbleibenden Kohleaufbereitungsanlagen in Westeuropa behält diese ihr ursprüngliches Erscheinungsbild und ihre technischen Merkmale bei. Die Erhaltungsarbeiten mit Mitteln der flämischen Regierung haben dazu beigetragen, dass die Anlage ein authentisches Zeugnis der frühen Industrialisierung des 20. Jahrhunderts bleibt.
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