Kasteel van Oostkerke, Mittelalterliche Burg in Oostkerke, Belgien.
Das Kasteel van Oostkerke ist eine Backsteinburg in der Polderlandschaft südlich von Oostkerke in Damme. Das Torhaus aus dem 14. Jahrhundert hat drei runde Türme mit grauen Kegeldächern, und der linke Flügel trägt ein steiles Dach aus moosigen braunen und grünen Ziegeln. Rechts überspannt eine Steinbrücke mit dunklem Bogen den Graben.
Der erste schriftliche Beleg für diesen Ort stammt aus dem Jahr 1358 und zeigt eine Struktur mit einem oberen und unteren Hof, umgeben von Wassergräben. Die Anlage durchlebte verschiedene Umbauten und Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte.
Der Name Oostkerke verweist auf die östliche Kirche des Dorfes, und die Burg war der Sitz der Herren von Oostkerke, die 1089 erstmals mit Dodinus van Oostkerke erwähnt wurden. Der Niederhof umfasste einst einen Taubenturm und ein Eishaus, Zeichen der Selbstversorgung des Gutes. Die Anfang der 1950er Jahre von Mien Ruys entworfenen Gärten beziehen die alten Gräben und Mauerreste ein.
Das Gelände ist als Privatbesitz nicht frei zugänglich, aber regelmäßig werden organisierte Veranstaltungen durchgeführt, bei denen Besucher die Räumlichkeiten besichtigen können. Es lohnt sich, vorab nach den geplanten Öffnungsterminen oder Events zu erkundigen.
Die Gärten wurden von der niederländischen Landschaftsarchitektin Mien Ruys entworfen und Anfang der 1950er Jahre angelegt, nicht 1946. Sie bezog die alten Gräben und Mauerreste in das Konzept ein, und der Rumpf der Oude Molen wurde gekauft und dient heute als Aussichtsturm.
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