Kasteel Calmont, Historisches Schloss in Ruien, Kluisbergen, Belgien.
Kasteel Calmont ist ein Schloss mit weißem Verputz in Ruien, das mit Nebengebäuden und einem Kutschstall durch einen Torbogen verbunden ist. Die Anlage liegt auf einem Hügel neben dem Kluisberg und zeigt eine kompakte Anordnung der Gebäude um einen zentralen Bereich.
Das Schloss gehörte ursprünglich der Familie Merode und wurde 1813 von Jean-Pierre Behaghel gekauft, einem französischen Armeeoffizier, der es im Empirestil umbaute. Die Neugestaltung veränderte das Gebäude grundlegend und prägte sein heutiges Aussehen.
Die Anlage enthält prähistorische Grabhügel, die Besucher heute noch sehen können und von antiken Bestattungstraditionen dieser Region berichten.
Das Anwesen lässt sich von zwei Seiten erreichen: durch eine Lindenallee von der Knoktstraat oder über einen Buchenweg. Beide Zugänge bieten unterschiedliche Ansätze zum Gelände und ermöglichen es Besuchern, verschiedene Seiten der Anlage zu erkunden.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten deutsche Truppen die Anlage zur Lagerung von V1-Raketen, und bei ihrer Flucht im Jahr 1944 zündeten sie Munitionsbestände, die zu erheblichen Schäden führten.
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