Swischtow, Grenzstadt in Nordbulgarien
Svishtov ist eine Stadt an der rechten Uferseite der Donau in Nordbulgarien und bildet eine natürliche Grenze zu Rumänien. Die Stadt liegt etwa 88 Meter über dem Meeresspiegel und erstreckt sich entlang des Flussufers.
Die Siedlung entstand als römische Militärbasis Novae im Jahr 70 nach Christus unter Kaiser Vespasian und diente als strategischer Verteidigungspunkt. Sie markierte nach dem Russisch-Türkischen Krieg 1877 den Eintrittsort russischer Truppen in bulgarisches Gebiet.
Die D.A. Tsenov Wirtschaftsakademie, gegründet 1936, hat diesen Ort zu einem wichtigen Bildungszentrum für bulgarische Studierende gemacht. Ihre Präsenz prägt das Erscheinungsbild der Stadt und zeigt deren Rolle als akademisches Zentrum über die Grenzen hinaus.
Die Stadt verfügt über regelmäßige Fährverbindungen über die Donau nach Zimnicea in Rumänien, die den Grenzverkehr erleichtern. Diese Verbindung ist besonders nützlich für Besucher, die beide Länder erkunden möchten.
Die Stadt besitzt noch heute Überreste der antiken römischen Festung Novae mit Steinmauern, die von ihrer militärischen Vergangenheit zeugen. Diese archäologischen Spuren sind für Besucher sichtbar, die sich für die römische Geschichte interessieren.
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