Nessebar, UNESCO-Weltkulturerbe Seebad auf Halbinsel am Schwarzen Meer, Bulgarien.
Nesebar ist eine Küstenstadt auf einer kleinen Halbinsel an der bulgarischen Schwarzmeerküste, die durch einen schmalen Damm mit dem Festland verbunden ist. Die Altstadt liegt auf der Landzunge und bildet einen kompakten Bereich mit Kirchen, Ruinen und traditionellen Holzhäusern zwischen den Gassen.
Thraker gründeten die Siedlung, bevor griechische Kolonisten im 6. Jahrhundert vor Christus ankamen und sie ausbauten. Später gehörte der Ort zum Byzantinischen Reich und zum Bulgarischen Reich und diente über Jahrhunderte als Hafen und Handelsstützpunkt.
Der Name geht auf die alte thrakische Siedlung Mesembria zurück, die später von griechischen Kolonisten übernommen wurde. Besucher sehen heute enge Gassen mit Kopfsteinpflaster, flankiert von restaurierten Häusern, die oft als Boutiquen, Restaurants und Kunstgalerien dienen.
Die Gassen im alten Viertel sind steil und uneben, daher sollte man festes Schuhwerk tragen. Außerhalb der Hochsommermonate ist die Halbinsel ruhiger und angenehmer zu erkunden, während Geschäfte und Cafés das ganze Jahr über geöffnet bleiben.
Einige Kirchenruinen stehen direkt am Wasser, sodass bei starkem Wellengang die Gischt über die alten Mauern spritzt. Diese Lage macht die Bauwerke verwundbar, hat jedoch über die Jahrhunderte ihre Silhouette geprägt und zu einem Teil der Küstenlandschaft gemacht.
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