St. Ivan Island lighthouse, Leuchtturm nahe Sozopol, Bulgarien.
Der Leuchtturm von St. Ivan Island ist ein weißes Bauwerk mit etwa 9 Metern Höhe, das sich auf einer Insel vor der bulgarischen Küste der Schwarzmeerregion erhebt. Die Struktur markiert den Zugang zur Bucht von Burgas und dient der Schifffahrtsnavigation an dieser exponierten Stelle.
Französische Ingenieure bauten diese Navigationsstruktur im Jahr 1911, während der letzten Phase der osmanischen Herrschaft über die bulgarische Küste. Das Bauwerk entstand in einer Zeit großer politischer Veränderungen für die Region.
Der Leuchtturm hat für bulgarische Seeleute große Bedeutung und setzt eine Schifffahrtstradition fort, die bis zu einem antiken römischen Bauwerk auf der Insel zurückreicht. Heute ist er ein Zeichen der fortdauernden Verbindung zwischen der Küstengemeinde und dem Meer.
Besucher erreichen den Leuchtturm mit Bootsservices, die von Sozopol aus fahren, wobei die Fahrpläne je nach Witterung unterschiedlich ausfallen. Es ist ratsam, sich auf mögliche Wartezeiten vorzubereiten und die Bootsverfügbarkeit vor dem Besuch zu überprüfen.
Die Insel beherbergt unter anderem die Reste eines Klosters aus dem 12. Jahrhundert, das unter dem Meeresspiegel verborgen liegt und von Tauchern erforscht werden kann. Zusätzlich dient der Standort als Nistplatz für etwa 72 Vogelarten, die die Insel zu einem wichtigen Ökosystem machen.
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