Tschirpan, Siedlung in Bulgarien
Chirpan ist eine Stadt in Südbulgarien an der Tekirska-Flussebene, die von Hügeln und Bergen umgeben ist und als Verwaltungssitz der gleichnamigen Gemeinde dient. Das Zentrum zeigt alte Häuser aus der Zeit des Bulgarischen Nationalerwachens und beherbergt mehrere historische Gebäude, darunter die Häuser bekannter Künstler.
Chirpan geht auf eine römische Siedlung namens Sherampol zurück, die sich später nach einer Phase des Niedergangs im 15. Jahrhundert wieder erhob. Im 4. Jahrhundert wurde in der Nähe ein frühes christliches Kloster gegründet, nachdem Saint Athanasius von der Synode von Sardica zurückgekehrt war, und 1928 zerstörte ein starkes Erdbeben große Teile der Stadt.
Chirpan trägt den Namen einer römischen Siedlung und bewahrt diese Verbindung in seinem Charakter. Die Stadt ist stolz auf ihre Söhne wie den Dichter Peyo Yavorov und den Maler George Danchov, deren Häuser noch heute Zeugnis von der kulturellen Bedeutung des Ortes ablegen.
Chirpan liegt etwa zwei Stunden Fahrt östlich von Sofia und ist über die Trakiya und Maritsa Highways leicht erreichbar, wobei die Route über Plovdiv führt und durch Wegweiser gekennzeichnet ist. Besucher finden mehrere gute Restaurants wie Mehana Haramiite und Konska Melnitsa in der Nähe des Hauptplatzes, und nahe gelegene Dörfer wie Partizanin und Zlatna Livada bieten Einblicke in das lokale Leben.
Ein Gebirgsgipfel auf der Livingston-Insel in den Südlichen Shetland-Inseln trägt den Namen dieser Stadt, was ihre Anerkennung über Bulgariens Grenzen hinaus zeigt. Diese unerwartete geografische Verbindung unterstreicht, wie lokal bekannte Orte durch wissenschaftliche und geografische Forschung weltweit verbreitet wurden.
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