Peschtera, Kleinstadt in Bulgarien
Peshtera ist eine kleine Stadt in den Hügeln der Rhodopen in Bulgarien mit engen Straßen und einfachen Häusern, die sich ruhig zwischen grünen Feldern und Wäldern ausbreitet. Die Stadt wird von der Stara reka durchflossen und liegt etwa 18 Kilometer von Pazardzhik und 38 Kilometer von Plovdiv entfernt, mit Bergen sichtbar von mehreren Punkten aus.
Peshtera hat eine lange Besiedlungsgeschichte, wobei antike Stämme wie die Bessi hier lebten und eine größere Siedlung im 4. Jahrhundert v. Chr. in dem Tal entstand. Während der bulgarischen Nationalen Wiedergeburt im 19. Jahrhundert erschienen neue Gebäude wie Kirchen und Schulen, wobei die erste Schule 1848 eröffnet wurde und viele Einwohner später an Kämpfen für Bulgariens Unabhängigkeit teilnahmen.
Der Name Peshtera stammt aus dem Slawischen und bedeutet "Höhle", was die enge Verbindung der Stadt mit der nahegelegenen Snezhanka-Höhle widerspiegelt. Die Einwohner verschiedener Ethnien - Bulgaren, Türken, Roma und Aromanier - leben friedlich zusammen und teilen ihre Traditionen, wodurch das Gemeinschaftsleben geprägt ist.
Die Stadt ist leicht zu Fuß zu erkunden, mit kleinen Straßen, die sich durch die Höhen schlängeln und von mehreren Punkten aus Ausblicke bieten. Besucher finden einen Busbahnhof für lokale Verbindungen und einen kleinen Bahnhof, von dem aus man größere Städte erreichen kann, während kleine Restaurants traditionelle bulgarische Gerichte servieren.
Ein interessantes Phänomen ist, dass ein Gletscher in der Antarktis nach Peshtera benannt wurde, was zeigt, dass auch kleine Orte in der Welt einen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Die Stadt ist auch bekannt für die Herstellung von Mastika, einem traditionellen bulgarischen Schnaps, den Einheimische gerne trinken.
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