Ostrumelien, Osmanische autonome Provinz auf dem Balkan, Bulgarien
Ostwedrumänien war eine autonome Provinz des Ottomanischen Reiches, die sich zwischen dem Balkangebirge, dem Rhodope-Gebirge und der Strandscha erstreckte. Plovdiv diente als Verwaltungszentrum der Region.
Die Provinz wurde 1878 durch den Berliner Vertrag als autonome Region des Ottomanischen Reiches gegründet. Sie vereinigte sich 1885 mit Bulgarien.
Die Provinz war sprachlich vielfältig geprägt, da Bulgarisch, Griechisch und Osmanisches Türkisch im Alltag der Bevölkerung präsent waren. Diese sprachliche Mischung zeigte sich überall in den Städten und Dörfern und spiegelte das Zusammenleben verschiedener Gemeinschaften wider.
Die Verwaltung funktionierte über lokale gewählte Vertreter und christliche Gouverneure, die von der Ottomanischen Regierung genehmigt wurden. Dieses System ermöglichte eine regionale Selbstverwaltung unter externem Schutz.
Die Region gab ab 1881 eigene Briefmarken aus, die Text in vier Sprachen zeigten und arabische, lateinische, griechische und kyrillische Schriften verwendeten. Diese Marken spiegeln die mehrsprachige Natur der damaligen Gesellschaft wider.
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