Popowo, Stadt in Bulgarien
Popovo ist eine kleine Stadt in Nordostbulgarien und dient als Verwaltungssitz für die umliegenden Dörfer und Gemeinden. Die Straßen zeigen ein Mosaik aus älteren Häusern mit Holzläden und Dachziegeln sowie neueren Gebäuden, während ein alter öffentlicher Garten mit Bäumen, Brunnen und schattierten Wegen den Mittelpunkt bildet.
Der Legende nach wurde Popovo von einem Priester gegründet, der in der Nähe eines Baches siedelte und Felder aus dem Wald rodete. Im Jahr 1877 befreite die russische Armee die Stadt von der Herrschaft des Ottomanischen Reichs, was ein großer Umbruch war.
Popovo spiegelt bulgarische Traditionen wider, die im Alltag sichtbar sind. In Gemeindeveranstaltungen treten Volkstänzer auf, und die Bewohner pflegen alte Bräuche in ihren Häusern und auf den Plätzen der Stadt.
Der Marktplatz ist der natürliche Treffpunkt, wo Besucher frische Produkte und handgefertigte Gegenstände finden und das tägliche Leben beobachten können. Wer nähere Ziele erkunden möchte, kann das Öko-Wanderweggebiete entlang des Flusses, den See Kavatsite zum Entspannen oder die Ruinen der Festung Kovachevsko Kale etwa sechs Kilometer westlich besuchen.
Ein alter Grabhügel in der Nähe von Gagovo stammt aus über zwei Jahrtausenden und hat eine seltene Konstruktion mit zwei runden Kammern und einem langen Korridor. Diese archäologische Stätte wurde erst 2009 entdeckt und ist für Bulgarien ungewöhnlich, kann aber kostenlos besucht werden.
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