Ustra Fortress, Mittelalterliche Festungsruine in Kardzhali, Bulgarien
Die Ustra-Festung thront auf einem felsigen Hügel in den östlichen Rhodopen und zeigt Wehrmauern sowie drei Türme, die sich über die Landschaft erheben. Das Gelände enthält mehrere Gebäudereste verschiedener Größen mit steinernen Treppen und unterirdischen Räumen für Lagerung.
Die Festung wurde im 10. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin VII. gegründet und wechselte häufig zwischen byzantinischer und bulgarischer Kontrolle. Die Osmanen übernahmen sie schließlich im 14. Jahrhundert und setzten ihrer strategischen Bedeutung ein Ende.
Die Festung war ein wichtiger Außenposten zwischen Byzantinern und Bulgaren, was sich in ihrer Bauweise und den gefundenen Objekten widerspiegelt. Menschen kamen hier zusammen, um die Region zu schützen und zu kontrollieren.
Es gibt zwei Wege zum Erreichen der Festung, einer führt vom Dorf Lebed mit leichteren Aufstiegswegen, der andere vom benachbarten Ustren mit Informationsschildern. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben ist und die Ruinen exponiert auf dem Hügel liegen.
Ausgrabungen in den 1970er Jahren förderten über 1.000 Artefakte zutage, darunter eiserne Pfeile, bronzene Kreuze und Silbermünzen aus verschiedenen Epochen. Diese Funde zeigen, dass die Stätte für längere Zeit kontinuierlich besiedelt und genutzt wurde.
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