Aquae Calidae, Römischer Thermalkomplex in Burgas, Bulgarien
Aquae Calidae ist ein archäologischer Fundplatz der Überreste von Thermalbädern aus verschiedenen Epochen, darunter römische Becken, byzantinische Strukturen und ein türkisches Bad. Die Ausgrabungen haben mehrere Schichten freigelegt, die zeigen, wie dieser Ort über Jahrhunderte hinweg genutzt und umgebaut wurde.
Der Ort wurde bekannt, als Philip II. von Makedonien sich im 4. Jahrhundert v. Chr. hier aufhielt und den Ruf der warmen Quellen verbreitete. Dies führte zur Gründung eines großen Badekomplexes, der später von Römern, Byzantinern und Osmanen weiter entwickelt wurde.
Der Ort war seit der Antike ein Treffpunkt für Reisende aus verschiedenen Regionen, die die heilenden Quellen nutzten. Die Funde zeigen, dass Menschen aus fernen Ländern hierher kamen, um die warmen Wasser zu genießen und zu handeln.
Der Ort ist mit Wegen ausgestattet, die verschiedene Bereiche verbinden und es leicht machen, die verschiedenen Bauten zu erkunden. Das Gelände ist übersichtlich angeordnet, mit Ausstellungsbereichen, in denen Funde aus den Ausgrabungen zu sehen sind.
Im restaurierten Bad des Sultans Süleyman kann man eine 3D-Film-Präsentation sehen, die zeigt, wie sich dieser Ort über mehrere Jahrhunderte verändert hat. Die Darstellung ermöglicht es, die verschiedenen Phasen der Nutzung und Umgestaltung zu verstehen.
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