Ledenika, Schauhöhle in der Gemeinde Vratsa, Bulgarien
Die Ledenika ist eine Schauhöhle mit zehn miteinander verbundenen Hallen, die sich über etwa 300 Meter erstreckt. Im Inneren findet man überall Stalaktiten, Stalagmiten und andere Kalksteinformationen, die über lange Zeit gewachsen sind.
Die Höhle wurde 1961 für Besucher geöffnet und erhielt zwei Jahre später den Status eines geschützten Naturdenkmals. Später wurde sie auch international als bedeutsamer Naturort anerkannt.
Der Konzertsaal in der Höhle wird seit Jahrzehnten für Symphonie-Aufführungen genutzt, weil die natürliche Akustik den Klang besonders verstärkt. Besucher können während ihres Besuchs manchmal das Echo hören, das die Felsen selbst zu singen scheinen.
Die Temperatur ändert sich deutlich je weiter man in die Höhle vordringt: am Eingang ist es sehr kalt, aber tiefer im Inneren wird es wärmer. Man sollte angemessene Kleidung mitbringen und auf den feuchten Untergrund achten.
Ein flacher See im Inneren, der nur wenige Dezimeter tief ist, zeigt Felsformationen, die wie Tierfiguren und Gesichter aussehen. Besucher erkennen darin oft eine Reihe von fantasievollen Formen wie ein Krokodil oder einen Vogel.
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