Große Moschee von Sofia, Osmanische Moschee im Sredets Bezirk, Bulgarien.
Die Große Moschee von Sofia ist eine Moschee mit charakteristischen Merkmalen des Ottomanischen Stils, errichtet mit massiven Steinmauern und gekrönten von einer großen zentralen Kuppel. Das Gebäude zeigt geometrische Verzierungen, die typisch für die islamische Architektur dieser Zeit sind.
Die Moschee wurde 1494 während der Herrschaft der Osmanen erbaut und gehört zu den frühesten Beispielen islamischer Architektur in der Balkanregion. Ihr Bau markierte die lange Präsenz des Osmanischen Reiches in Bulgarien.
Die Moschee steht inmitten eines Viertels mit der Synagoge und mehreren orthodoxen Kirchen, was zeigt, wie verschiedene Religionsgemeinschaften lange Zeit nebeneinander lebten. Besucher können diese religiöse Vielfalt beim Spaziergang durch die nahegelegenen Straßen selbst erleben.
Das Gebäude ist von der Maria-Luiza-Boulevard zu erreichen und Führungen sind außerhalb der Gebetszeiten möglich. Besucher sollten sich vorher informieren, wann das Gebäude für Touristen zugänglich ist.
Unter dem Gebäude fließen natürliche heiße Thermalquellen, durch deren Dampf man unter dem Fundament sichtbare Dampfausströme um das Bauwerk herum sehen kann. Dieses natürliche Phänomen macht den Ort zu einem Ort, wo Geologie und Geschichte zusammentreffen.
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