Sofioter Zentralsynagoge, Sephardische Synagoge im Zentrum von Sofia, Bulgarien.
Die Sofioter Synagoge ist ein Gebäude im maurischen Stil in der ulitsa Ekzarh Yosif, neben der Zentralmarkthalle. Ihre Fassade aus Ziegel und Stein erhebt sich zu drei dunklen Kuppeln auf weißen, mit Kolonnaden versehenen Sockeln, mit einem großen bogenförmigen Fenster aus fünf Kreisen über drei hohen Fenstern. Im Inneren wird ein 20 Meter breiter Saal von einer achteckigen Kuppel überwölbt und mit Säulen aus Carrara-Marmor und venezianischen Mosaiken geschmückt.
Für die überwiegend sephardische Gemeinde Sofias errichtet, ersetzte die Synagoge einen älteren Bau am selben Ort; die Vorbereitungen begannen 1903, der Bau am 13. November 1905. Friedrich Grünanger nahm den Leopoldstädter Tempel in Wien zum Vorbild. Eröffnet wurde sie am 9. September 1909 im Beisein von Zar Ferdinand I., nach der Neuordnung durch Oberrabbiner Marcus Ehrenpreis, Ezra Tadjer und Avram Davidjon Levy.
Die Synagoge bewahrt traditionelle sephardische Bräuche und Praktiken als Hauptzentrum des jüdischen religiösen Lebens in Bulgarien.
Das Gebäude befindet sich in der Nähe der Zentralen Markthalle Sofias und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Ein angeschlossenes Museum bietet Informationen zur jüdischen Geschichte Bulgariens.
Die Fassade wird von drei dunklen Kuppeln auf weißen, mit Säulen versehenen Sockeln bekrönt, nicht von einer einzigen. Der große Kronleuchter wiegt 1,7 Tonnen und ist der größte Bulgariens; ihm wird nachgesagt, aus Gold aus dem antiken Palästina gefertigt zu sein.
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