Burgas-See, Ramsar-Feuchtgebiet in Burgas, Bulgarien.
Der Burgas-See ist ein brackiger Küstensee, der etwa 27,6 Quadratkilometer bedeckt und Tiefen von bis zu 34 Metern erreicht, was ihn zum tiefsten natürlichen See Bulgariens macht.
Der See hat die lokale Fischerei jahrhundertelang unterstützt, aber die Umweltauswirkungen einer nahe gelegenen petrochemischen Anlage, die Mitte des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, führten zu einem Rückgang der Fischproduktion und Wasserqualität.
Der Burgas-See ist ein wichtiger Ort für Vogelbeobachtung und ökologische Forschung und zieht Naturliebhaber an, die über 250 Vogelarten beobachten, darunter 61 gefährdete Arten, die im bulgarischen Roten Buch aufgeführt sind.
Besucher können den See vom Stadtzentrum Burgas aus mit lokalen Verkehrsmitteln erreichen, wobei die besten Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung während der Frühlings- und Herbstzugzeiten bestehen, wenn sich Tausende von Wasservögeln in den Feuchtgebieten versammeln.
Der See beherbergt seltene Arten wie die Weißkopfruderente und die Rothalsgans, und seine brackigen Gewässer mit Salzgehalten zwischen 4 und 11 Promille unterstützen 23 verschiedene Fischarten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.