Sweta Anastasia, Historische Insel in der Bucht von Burgas, Bulgarien
St. Anastasia Island ist eine Felseninsel in der Bucht von Burgas mit steilen Küstenklippen und einer Höhe von etwa 12 Metern über dem Meer. Sie erstreckt sich über neun Dekar und beherbergt neben einer mittelalterlichen Kirche auch einen Leuchtturm und Ruinen von Gefängnisgebäuden.
Die Insel war vom 12. Jahrhundert an ein Benediktinerkloster und religiöses Zentrum. Im Jahr 1923 wurde sie in ein Gefängnis umgewandelt, in dem politische Häftlinge inhaftiert waren.
Die Kirche der Himmelfahrt stammt aus dem 12. Jahrhundert und zeigt Fresken, die bis heute erhalten sind. Als einziges Gotteshaus auf einer bulgarischen Insel zeugt sie von der religiösen Bedeutung dieses Ortes.
Die Insel ist nur mit Fähren erreichbar, die regelmäßig vom Hafen von Burgas abfahren. Besucher sollten die Wetterbedingungen prüfen, da die See manchmal unruhig sein kann.
Ein französischer Leuchtturm aus dem Jahr 1889 prägt die Silhouette der Insel und war damals ein Meisterwerk der Ingenieurbaukunst. Das Bauwerk zeigt die maritime Bedeutung der Bucht während der späten Osmanen- und frühen Bulgarenzeit.
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