Sweti Dimitar-Kathedrale, Östlich-orthodoxe Kathedrale in Vidin, Bulgarien.
Die St-Dimitar-Kirche ist ein Backsteinbau mit traditionellen orthodoxen Elementen, der sich durch klare geometrische Formen und detaillierte Fassadenmuster auszeichnet. Der Innenraum bewahrt religiöse Kunstwerke und traditionelle liturgische Einrichtungen auf.
Die erste Kirche entstand nach 1718 außerhalb der Festung Kaleto, als osmanisches Grenzrecht den Bulgaren das Wohnen innerhalb der Mauern verbot und die Tore von 18 bis 7 Uhr geschlossen hielt. Am 6. Dezember 1868 zelebrierte dort erstmals ein bulgarischer Bischof auf Bulgarisch, und die Kirche wurde Sitz des Metropoliten Antim I., der vier Jahre später zum ersten bulgarischen Exarchen gewählt wurde. Der verschlissene Holzbau wurde ersetzt: Der Grundstein des Neubaus wurde am 10. März 1885 nach einem Plan von Gencho Kanev, überarbeitet von Architekt Bahnani, gelegt, die erste Liturgie am 26. Oktober 1890 gefeiert. 1926 folgte die Weihe.
Am 6. Dezember 1868 fand hier der erste feierliche Gottesdienst statt, den ein bulgarischer Bischof auf Bulgarisch hielt. Ihr Patronatsfest ist der 26. Oktober, der Tag, an dem 1890 das Antimension gelegt und die erste Liturgie gefeiert wurde. Die Kirche ist dem Demetrios von Thessaloniki geweiht; Ikonostase und Kirchenmöbel schnitzten Meister aus Debar aus der Familie Filipovi.
Besucher können während der Öffnungszeiten eintreten und den Innenraum erkunden, wobei bescheidene Kleidung angemessen ist. Die beste Zeit ist außerhalb von Gottesdiensten, wenn mehr Ruhe zum Betrachten der Räume besteht.
Das Gebäude dient als Verwaltungszentrum der Diözese Vidin und koordiniert religiöse Aktivitäten über die ganze Region. Wenige Besucher wissen, dass die Kirche nicht nur Gottesdienste abhält, sondern auch als administrative Zentrale für die lokale orthodoxe Gemeinschaft funktioniert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.613 Mitwirkenden weltweit.