Military cemetery, Tutrakan, Militärfriedhof und Museum in Tutrakan, Bulgarien.
Der Militärfriedhof von Tutrakan ist eine Gedenkstätte im Dorf Schumenzi, 6 km südlich von Tutrakan, die die Gebeine von etwa 8.000 bulgarischen, rumänischen, deutschen und türkischen Soldaten birgt, die in der Schlacht von 1916 gefallen sind. Auf dem Gelände stehen eine orthodoxe Kirche und ein Obelisk von 1922 mit einer Inschrift in vier Sprachen.
Nach dem Zweiten Balkankrieg 1913 fiel die Süddobrudscha an Rumänien, das von französischen und belgischen Ingenieuren die Festung Tutrakan errichten ließ: 15 Forts, zwei Verteidigungslinien, 150 Geschütze und eine 39.000 Mann starke Garnison. Am 5. und 6. September 1916 nahmen bulgarische, deutsche und türkische Truppen unter General Panteley Kiselow die Festung in 33 Stunden ein. Etwa 8.000 Soldaten starben, darunter 1.764 Bulgaren. Die Gedenkstätte entstand unmittelbar nach der Schlacht, 1922 folgte ein viersprachiger Obelisk.
Das Denkmal trägt Inschriften in bulgarischer, rumänischer, deutscher und türkischer Sprache, was die internationale Dimension des Krieges widerspiegelt. Diese Sprachenvielfalt zeigt, dass hier Soldaten verschiedener Völker ruhen und geehrt werden.
Die Gedenkstätte liegt etwa 6 km südlich von Tutrakan im Dorf Shumentsi und zählt zu den 100 nationalen touristischen Objekten Bulgariens. Vor dem Beinhaus befindet sich eine Parkanlage mit Betonsockeln und zwei Krupp-Haubitzen, eine Tribüne dient offiziellen Feiern. Gedenkfeiern und ein Totengottesdienst finden am ersten Sonntag im September statt.
Die Gedenkstätte liegt 6 km südlich von Tutrakan im Dorf Shumentsi. Im Jahr 2002 übergab das Nationale Historische Museum in Sofia zwei Krupp-Haubitzen, die auf Betonsockeln im Park vor der Anlage aufgestellt wurden. Eine Ruhmesallee trägt die Namen von 1.600 in der Dobrudscha gefallenen Soldaten; 600 weitere sollen noch hinzukommen.
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