Razboishte Monastery, Orthodoxes Kloster in der Provinz Sofia, Bulgarien
Das Razboishte-Kloster liegt in einer Schlucht des Nischawa-Flusses in der Nähe des Dorfes Razboishte und besteht aus einer einfachen Kirche mit einem Schiff, das direkt über dem Fluss errichtet wurde. Die Struktur nutzt die natürlichen Felsformationen der Schlucht und die umliegenden Höhlen als integralen Bestandteil des Komplexes.
Das Kloster stammt aus dem 4. Jahrhundert, wurde aber waehrend der osmanischen Herrschaft mehrfach zerstört und seine Gebäude dreimal niedergebrannt. Die wiederholten Angriffe führten schließlich zu seiner Aufgabe als aktives Kloster.
Das Kloster war lange Zeit ein Ort der Verehrung für orthodoxe Gläubige, die hierher kamen, um in den Höhlen um die Kirche zu beten. Die Verbindung zum Heiligen Sava macht den Ort bis heute für Pilger bedeutsam.
Um zum Kloster zu gelangen, muss man einen unbefestigten Weg von benachbarten Dörfern aus nehmen, der in Zeiten von Nässe unbefahrbar werden kann. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen und die Bedingungen vor dem Besuch zu überprüfen.
Nach Jahrhunderten der Verlassenheit wurde das Kloster 1947 von drei Nonnen wieder besiedelt, die mit der Restaurierung begannen, bis die letzte Nonne 2007 starb. Diese kleine Gruppe hielt die Stätte als ein Ort des Gebets lebendig, ohne dass bedeutende institutionelle Unterstützung vorhanden war.
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