Paroria, Schutzgebiet in den Strandzha-Bergen, Bulgarien
Paroria ist ein Schutzgebiet in den Strandzha-Bergen, das von zwei Flusstalern mit ausgedehnten Urwäldern geprägt ist. Wanderwege führen zu geologischen Formationen, Dolmen aus der Antike und dem Heiligtum der Sveta Petka Kapelle.
Ein Mönch namens Gregor von Sinai gründete 1330 ein Kloster in Paroria, das schnell zum Zentrum einer mystischen Gebetspraxis wurde. Das Heiligtum florierte für Jahrhunderte, bis Überfälle im 15. Jahrhundert es zum Verfall brachten.
Der Name Paroria stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet 'Randgebiet'. Das Heiligtum der Sveta Petka Kapelle wird noch heute von Pilgern besucht, die traditionelle religiöse Riten in dieser alten Stätte pflegen.
Das Gebiet ist nur zu Fuß zu erkunden, daher sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen. Die beste Zeit zum Besuch ist der Frühling oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Wege leicht zu begehbar sind.
Ein italienischer Eichenbaum mit einem Alter von etwa 1000 Jahren wächst hier und ist der älteste Baum in der gesamten Strandzha-Bergregion. Dieser einzelne Baum zieht immer wieder Botaniker und Naturliebhaber an, die staunend unter seinen ausladenden Ästen stehen.
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