Patleyna monastery, Orthodoxe Klosterruinen in der Provinz Schumen, Bulgarien
Das Patleyna-Kloster sind Steinruinen an einem steilen Berghang in der Provinz Schumen, die aus mehreren separaten Höfen und Werkstattgebäuden bestehen. Das wichtigste Bauwerk war eine kreuzförmige Kirche, die in den Stein gebaut war und von verstärkten Seitenmauern getragen wurde.
Das Kloster wurde im 9. Jahrhundert unter Zar Boris I. gegründet und war ein wichtiges Zentrum für Gelehrte und Schreiber aus der Region. Es wurde 971 von byzantinischen Truppen zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Der Komplex zeigt die Spuren einer mittelalterlichen Mönchsgemeinde, die hier in den Bergen lebte und betete. Die Gebäudereste und Werkstattflächen vermitteln einen Eindruck davon, wie der Alltag in diesem Kloster ablief.
Der Ort liegt auf einem steilen Berghang und ist am besten an trockeneren Tagen zugänglich, wenn die Pfade und Stufen sicherer sind. Besucher sollten festes Schuhwerk und Zeit zum Erkunden der verschiedenen Gebäudebereiche mitbringen.
Archäologische Ausgrabungen zwischen 1909 und 1914 förderten ein seltenes Keramikmosaik mit dem Bildnis eines Heiligen zutage, das jetzt in einem Museum gezeigt wird. Diese Funde zeigen die künstlerische Geschicklichkeit, die in diesem Kloster vorhanden war.
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