Cathedral of the Dormition, Sofia, Griechisch-katholische Kathedrale im Zentrum von Sofia, Bulgarien
Die Kathedrale der Entschlafung steht in der uliza Lulin planina 7: eine bulgarisch-griechisch-katholische Kirche und Sofias erstes Stahlbetongebäude. Ingenieur Karl Heinrich entwarf sie; Kozhuharov und Sotirov malten die Wandfresken, Todor Hristov schnitzte die Holzarbeiten. Im Inneren malte Stojan Isow 1970–1972 mit bulgarischen Temperafarben, und über den Mosaikboden wurde Parkett gelegt.
Die Kathedrale wurde zwischen 1922 und 1924 errichtet und war das erste Betonreligionsgebaude, das in Sofia gebaut wurde. Der ungewohnliche Baustoff fur sakrale Architektur machte es zu einem bemerkenswerten Dokument der Baugeschichte dieser Zeit.
Die Kirche feiert Mariä Entschlafung am 15. August, ihrem Patronatsfest. Die Ikonostase wurde 2000 vollständig mit Ikonen von Zdravko Kamenarov erneuert, der auch die beiden Hauptaltarikonen der Gottesmutter und Christi von Nikolai Rostowzew restaurierte. 2002 krönte Papst Johannes Paul II. hier die Ikone Unserer Lieben Frau von Tschenstochau.
Das Gebaude liegt zentral in Sofia an der Straße Ljulin Planina und bietet normalerweise regulare Offnungszeiten fur Besucher. Es empfiehlt sich, vorher Kontakt mit der Verwaltung aufzunehmen, um sicherzugehen, dass Besichtigungen moglich sind.
Die Kirche wurde 1924 nur gesegnet, nicht geweiht. Geweiht wurde sie am 20. März 2016 durch Kardinal Pietro Parolin, den Staatssekretär des Vatikans, als Reliquien von 14 Heiligen in den Altar eingelassen wurden, darunter die des seligen Eugen Bossilkow und der Märtyrerpriester Josafat Schischkow, Kamen Witschew und Pawel Dschidschow.
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