Chekotin Monastery, Orthodoxes Kloster bei Pravets, Bulgarien.
Das Kloster Tschekotin ist ein dreistöckiges Steingebäude in der Nähe von Pravets in Bulgarien, das direkt über dem Fluss Maluk Iskar liegt. Das Hauptgebäude verfügt über eine breite Veranda, und das Gelände umfasst einen Garten sowie natürliche Quellen.
Das Kloster wurde im 12. Jahrhundert gegründet und von osmanischen Truppen mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Das heutige Gebäude wurde 1991 restauriert und folgt dem Stil der bulgarischen Nationalen Wiedergeburt.
Das Kloster Tschekotin trägt seinen Namen nach dem nahe gelegenen Dorf Tschekotin, das heute nicht mehr existiert. Besucher können im Inneren des Gebetsraums Ikonen der Tryavna-Schule bewundern, die für ihren fein ausgearbeiteten Stil bekannt ist.
Das Kloster liegt etwa 10 Kilometer vom Stadtzentrum von Pravets entfernt und ist am besten mit dem Auto erreichbar. Ein Besuch am Morgen ist empfehlenswert, da es zu dieser Zeit ruhiger ist und das Licht auf dem Steingebäude besonders schön wirkt.
Das Kloster beherbergte einst eine Bibliothek mit religiösen Manuskripten, die heute größtenteils in bulgarischen Museen aufbewahrt werden. Der ursprüngliche Bestand ist damit nicht mehr vor Ort, doch seine Geschichte bleibt spürbar präsent.
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