Saint George’s, Historischer Hafen im Norden von Bermuda.
St. George's ist eine Küstensiedlung im Norden Bermudas, die sich um einen zentralen Platz konzentriert und von Steingebäuden mit Merkmalen aus dem 17. Jahrhundert geprägt wird. Die engen Fußgängergassen führen an Hafenbereichen vorbei und verbinden residential, kommerzielle und öffentliche Räume organisch miteinander.
Der Ort wurde 1612 gegründet und war bis 1815 Bermudas Hauptstadt, eine bedeutende Rolle in der frühen englischen Kolonialisierung Nordamerikas. Die Gründung markierte einen Wendepunkt, da die Insel von einem Schiffswrack zur kontrollierten Siedlung wurde.
Der Ort bewahrt Verbindungen zur Seefahrt durch traditionelle Handwerksmärkte und lokale Künstler, die ihre Arbeiten entlang der engen Gassen ausstellen. Die Bewohner nutzen die historischen Plätze täglich als Treffpunkte und verleihen dem Ort damit Leben und gegenwärtige Bedeutung.
Die Straßen sind eng und für Fußgänger gedacht, daher sollte man mit flachem Schuhwerk unterwegs sein und genug Zeit zum Erkunden einplanen. Frühe Morgen- oder späte Nachmittagsstunden bieten weniger Menschenmengen und bessere Lichtverhältnisse für das Erkunden der Architektur.
St. Peter's Church birgt eine Kommuniontafel aus Zedernholz von 1612, ein seltenes Artefakt der frühen Kolonialzeit, das kontinuierlich an Ort und Stelle blieb. Diese Kirche gilt als das älteste anglikanische Gotteshaus, das ununterbrochen in Gottesdienst steht, was seine Bedeutung für die Kirchengeschichte unterstreicht.
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