Bermuda, Britischer Archipel im Nordatlantik, Vereinigtes Königreich.
Bermuda besteht aus 181 Koralleninseln, die über Brücken und Straßen verbunden sind und eine hakenförmige Landmasse von etwa 53 Quadratkilometern bilden. Die meisten bewohnten Bereiche konzentrieren sich auf die größte Insel, während kleinere Inseln naturbelassen bleiben oder nur mit dem Boot erreichbar sind.
Ein spanischer Seefahrer entdeckte die unbewohnten Inseln im frühen 16. Jahrhundert, doch erst 1609 führte ein Schiffbruch zur dauerhaften Besiedlung. Eine englische Handelsgesellschaft gründete 1612 die Kolonie und brachte Siedler sowie später versklavte Arbeiter aus Afrika und der Karibik.
Lokale Feste und Feiertage zeigen eine Mischung aus afrikanischen Rhythmen, britischen Bräuchen und karibischer Lebensart, die sich in Musik, Küche und Gemeinschaftstreffen widerspiegelt. Besucher begegnen einer Gesellschaft, die formelle englische Höflichkeit mit entspanntem Inselrhythmus verbindet, sichtbar in der Art, wie Menschen sprechen, feiern und Gäste willkommen heißen.
Der internationale Flughafen empfängt regelmäßige Flüge aus Nordamerika und Europa, während Fähren zwischen den Hauptinseln verkehren. Besucher sollten beachten, dass das Klima ganzjährig mild ist, wobei Sommer feucht und Wintermonate angenehm kühl ausfallen.
Jedes Haus muss per Gesetz ein weißes Kalksteindach haben, das Regenwasser in unterirdische Zisternen leitet, da es keine Flüsse oder Seen gibt. Diese Dächer prägen die Architektur der Inselgruppe und sichern die Wasserversorgung für Bewohner und Besucher gleichermaßen.
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