Lauryshava Monastery, Orthodoxes Kloster in Ščorsaŭski Sieĺsaviet, Weißrussland.
Das Lauryshava-Kloster besteht aus zwei steinernen Kirchen und mehreren Gebäuden für Mönche, die sich entlang des Flusses Neman in Nordweiland erstrecken. Die Anlage zeigt die typische Anordnung eines mittelalterlichen Klosters mit Räumen für Gebet, Wohnen und tägliche Arbeiten.
Der Fürst Vaišvilkas gründete das Kloster in den 1260er Jahren als Teil der religiösen Entwicklung im Großfürstentum Litauen. Ein verheerender Tataren-Überfall im Jahr 1530 tötete alle ansässigen Mönche, wodurch es zu mehreren Phasen des Wiederaufbaus kam.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein Zentrum für religiöse Schriften und Gelehrsamkeit in der Region. Pilger und Gläubige kamen hierher, um an Gottesdiensten teilzunehmen und die spirituelle Bedeutung des Ortes zu erleben.
Das Gelände ist für religiöse Gottesdienste und Führungen zugänglich, wobei regelmäßige archäologische Grabungen an der ursprünglichen Stätte stattfinden. Besucher sollten beachten, dass aktive Archäologie bedeutet, dass Teile des Komplexes manchmal für Forschungen abgesperrt sein können.
Das Kloster ist die Heimat des Lauryshava-Evangeliums von 1329, eines der frühesten schriftlichen Werke in der belarussischen Sprache. Dieses Manuskript zeigt, wie dieses Kloster nicht nur ein Ort der Anbetung, sondern auch ein wichtiges Zentrum der frühen Schriftkultur war.
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